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1. September 2007

Eierfärben mit Naturfarben

Bunte Eier erhöhen die Freude am Frühling und am Osterfest. Besonders viel Spaß macht es, die Eier selbst zu färben. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) empfiehlt dafür rein pflanzliche Farben. Sie erzeugen warme, harmonische Farbtöne. Und sie enthalten garantiert keine umweltschädlichen Chemikalien.

Blaue Farbe lässt sich zum Beispiel aus getrockneten Heidelbeeren oder Holunderbeeren gewinnen. Birkenblätter, Zwiebelschalen, Curcuma oder Johanniskraut ergeben eine gelbe Färbung, Spinat, Petersilien, Gras oder Brennnesseln eine grüne. Für eine braune Färbung sollten die Eier längere Zeit in einem Zwiebelschalensud liegen oder in Kaffee oder Schwarztee gekocht werden. Rotkohl sorgt für eine violette Färbung.

Naturfarben lassen sich leicht herstellen: Die Pflanzenteile müssen etwa 30 bis 45 Minuten in ca. einem Liter Wasser ausgekocht werden. Danach wird der Sud gefiltert. Ein Schuss Essig erhöht die Kraft und Brillanz der Farben. Nach zehn Minuten im kochenden Sud sind die Eier hart und gefärbt. Wer eine intensivere Färbung erreichen will, sollte die Eier nach dem Abschrecken zurück in die Farbe legen. Gebrauchsfertige Naturfarben gibt es in Bioläden oder Apotheken zu kaufen.

Der BUND weist darauf hin, dass 80 Prozent der Legehennen in Deutschland in Käfig-Batterien gequält werden. Wer Bio- oder Freiland-Eier kauft, sorgt dafür, dass Hühner frei herumlaufen können und artgerecht gehalten werden. Die Herkunft der Eier lässt sich einfach am Stempelaufdruck auf der Schale erkennen. Die erste Ziffer steht für die Art der Tierhaltung: 0 bedeutet Bio, 1 Freiland, 2 Bodenhaltung, 3 Käfig.

Die BUND-Ökotipps sind kostenlos zum Abdruck freigegeben. Der BUND muss als Quelle erkennbar sein.

Stand: September 2007




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