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1. September 2007

Regenjacken mit Risiken und Nebenwirkungen

Mit dem Herbst beginnt für Kinder die Saison der Regenjacken, Gummistiefel und Matschhosen. Denn warme und trockene Kleider sind bei nasskaltem Wetter die beste Vorsorge gegen Krankheiten.

Regenbekleidung kann jedoch der Gesundheit und der Umwelt schaden, wenn sie giftige Stoffe enthält. Bei Tests enthielten einige Regenjacken so viele giftige Chemikalien, dass sie eigentlich als Sondermüll gekennzeichnet werden müssten. Sehr verbreitet ist zum Beispiel das Hormongift Tributylzinn (TBT), das die feuchten Jacken vor Schimmel schützen soll.

Auch Blei, giftige Weichmacher, Lösemittel und Triclosan wurden gefunden. Diese Chemikalien können durch Schwitzen und Reibung beim Menschen zu Allergien führen und andere Gesundheitsschäden verursachen. Für die Umwelt stellen sie ein großes Problem dar.

Der BUND empfiehlt Regenbekleidung aus gewachster Baumwolle oder aus unschädlicheren Kunststoffen wie Polyethylen oder Polyamid. Bei Gummijacken und -hosen mit grellen Farben ist Vorsicht geboten, weil diese häufig giftiges PVC enthalten. Ökologisch unbedenkliche Kleidung gibt es im gut sortierten Fachhandel sowie in Bioläden und Öko-Versandhäusern.

Weitere Informationen unter www.oekotest.de,  Stichwort ''Regenjacken".

Die BUND-Ökotipps sind kostenlos zum Abdruck freigegeben. Der BUND muss als Quelle erkennbar sein.

Stand: September 2007




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