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Willkommen bei der BUND Kreisgruppe Worms

Wir engagieren uns für ein lebenswertes Worms ...


19. September 2016

Power to Change – Die Energierebellion


POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion - Ein starker Film für eine starke Energiewende

Am Dienstag den 04. Oktober 2016 um 19:00 Uhr zeigen der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Stadt Worms den Film POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion in der Kinowelt Worms (Wilhelm-Leuschner-Str. 20, 67547 Worms) – EINTRITT FREI!

Eröffnet wird der Abend von Herrn Bürgermeister Kosubek und der Vorsitzenden der BUND-Kreisgruppe Worms Andrea Prior. Im Anschluss an die Filmvorstellung werden Experten des BUND und der Stadtverwaltung Fragen zur Energiewende und zu Erneuerbaren Energien in Worms beantworten. Alle Zuschauer sind hierzu herzlich eingeladen! Der Eintritt zum Film ist frei!

POWER TO CHANGE – Die EnergieRebellion ist der neue Film des mehrfach preisgekrönten Filmemachers Carl-A. Fechner (DIE 4. REVOLUTION – Energy Autonomy). Das Thema: Deutschlands Weg zu einer nachhaltigen Versorgung aus 100 Prozent Erneuerbaren Energien. Wind-, Wasser- und Sonnenkraft anstelle von Öl, Gas, Kohle und Atomstrom. Die Botschaft: „Gemeinsam schaffen wir es!“
Der Film ist ein eindrucksvolles Plädoyer für die rasche Umsetzung der Energierevolution. Er zeigt anhand der Lebensgeschichten ausgewählter Protagonisten in der ganzen Bandbreite der Gesellschaft, Visionen und deren Umsetzung durch innovative Technologien. Ziel ist eine Welt ohne fossile und atomare Energiequellen. In einer Reise an mehr als 20 Schauplätze zeigt POWER TO CHANGE nahezu alle Themenbereiche der Energiewende: Dezentrale Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien, Energieeffizienz, energetische Sanierung, Elektromobilität, Speicherung, Wärmewende und vieles mehr. Auch die Ukraine ist ein Schauplatz in Fechners neuem Film. Ein Land, das sich in einer starken Energieabhängigkeit befindet und zeigt, wie eine dezentrale Energieversorgung auf Basis von Erneuerbaren Energien zur Friedensgestaltung beiträgt.

Große Filmmusik, cineastische Aufnahmen und überraschende Fakten lassen die Zuschauer erleben, warum die rasche Umstellung der Weltenergieversorgung auf dezentral erzeugte Energien aus erneuerbaren Quellen entscheidend für das Überleben der Menschheit ist und uns alle betrifft – kurzweilig, spannend und visuell überwältigend. Ein Film, der, wie National Geographic schreibt, „Mut macht auf eine Zukunft mit Erneuerbaren Energien.“

10. August 2016

Heu-Event auf der Bluthohl



Blumenwiese im eigenen Garten

Bei den verschiedenen Führungen über die Wiese an der Bluthohl haben viele von Euch Interesse signalisiert, selbst eine Wiese anzulegen. Michael Leukam hatte daraufhin zugesagt, dies mit Saatgut bzw. Heu zu unterstützen. Wenn man Heu auf ein Grundstück ausbringt (die so genannte Heuimpfung), hat dies den Vorteil, dass nicht nur Saatgut, sondern auch Insektenlarven, Mikroorganismen und Pilze mit übertragen werden. So kann sich schnell ein neues Biotop entwickeln. Das Saatgut von der Wiese an der Bluthohl ist für halbtrockene bis trockene Standorte geeignet. Für Feuchtwiesen eignet sich das Saatgut leider nicht.

Um das Saatgut zu ernten, machen wir vom BUND am 3. September ein kleines Wiesen-Event auf der Wiese an der Bluthohl.
Wir treffen uns dort um 16.00 Uhr. Wer will kann selbst mit der Hand Saatgut sammeln oder noch besser selbst ein Stück Wiese mähen und das Heu mitnehmen, um es dann auf dem eigenen Grundstück auszubringen. Im Anschluss daran machen wir noch ein kleines Picknick, für alle die Lust dazu haben.

Für's Heumachen:
Wer Heu möchte, bitte einen größeren Sack, ein großes Tuch oder einen kleinen Anhänger zum Abtransport mitbringen. Wer Sense, Rechen und Heugabel hat, kann diese auch mitbringen. Wir stellen drei Sensen, Rechen und eine Heugabel.

Für's Picknick:
Bitte etwas Essen und Trinken mitbringen. Wir stellen dann alles auf einen Tisch und jeder kann sich bedienen. Wir stellen Biertische und Bänke, wer will kann sich eine Picknickdecke mitbringen.
Bei Regen muss das Event leider ausfallen.

19. Juni 2016

Korbmacher Dieter Arnold beim Türmefest in Pfeddersheim



Korbflechten wie vor 200 Jahre

Am Sonntag zeigte Dieter Arnold ab 11 Uhr, wie ein Korb nach traditioneller Art angefertigt wurde.
Er stammt aus einer Korbmacherfamilie im Korbmacherdorf Hamm am Rhein.

Es gab viele Gäste, die sich für dieses alte Handwerk interessierten.

15. Juni 2016

Führung zur Blumenwiese beim Türmefest in Pfeddersheim



Fest der Türme in Pfeddersheim

Samstag/Sonntag, 18./19. Juni 2016, von 11:00 bis 18:00 Uhr

Treffpunkt beim Stand von Bündnis 90/Die Grünen Pfeddersheim am Halbturm in der Ringstr.

Führungen zur Blumenwiese an der Pfeddersheimer Bluthohl

Führungen mit Michael Leukam (BUND)
Wann: Samstag und Sonntag jeweils 15.00 Uhr Halbturm, Ringstr.
Dauer: ca. 1 Stunde

Vor 200 Jahren war die Landschaft in Rheinhessen noch sehr struktur- und artenreich. Auch Wiesen wurden genutzt. Sie zählen zu den artenreichsten Lebensräumen. Doch sie sind bedroht. Gemeinsam mit der BUND Kreisgruppe Worms, hat Familie Weiß seit 2012 an der Bluthohl eine Wiese angelegt. Tiere und Pflanzen leben dort, die vor 200 Jahren Allerweltsarten waren und heute bedroht sind.

Korbflechten wie vor 200 Jahren

Am Sonntag zeigt Dieter Arnold ab 11 Uhr, wie ein Korb nach traditioneller Art angefertigt wurde.
Er stammt aus einer Korbmacherfamilie im Korbmacherdorf Hamm am Rhein.

Speis und Trank

Zum rheinhessischen Kartoffelkuchen gibt es an beiden Tagen Pfeddersheimer Biowein und selbstgemachte Limonade.

25. März 2016

BUND Urban Gardening Projekt sucht Aktive


Das erste Grün sprießt schon, junge Salatpflänzchen stehen neben Frühlingszwiebeln und kälteunempfindlichen Ackerbohnen. Drei Beete sind auf dem rund 1000 Quadratmeter großen Gartengrundstück nördlich von Herrnsheim angelegt, ein Kompost und ein Hochbeet. Auf dem restlichen Areal stehen Apfel- und Kirschbäume, eine Mirabelle und einige Beerensträucher – dazwischen immer noch viele Brombeeren und Brennnesseln. „Wir würden uns über ein paar mehr Leute freuen“, sagt Tina Rentsch. Sie und Anne Böttcher sind bislang die einzigen beiden Hobbygärtnerinnen, die sich auf dem Gelände des BUND austoben – dabei ist der Garten als offenes Gemeinschaftsprojekt geplant, bei dem jeder mitmachen kann. Als Urban Gardening.

Vor einem Jahr ist der BUND in Worms in den Trend eingestiegen, jungen Menschen ein Areal zur Verfügung zu stellen, damit sie ihre Gärtnerfreuden ausleben und sich botanisch austoben können. Möglich wurde dies, weil Heide Denig dem Verein ihren ungenutzten Garten zur Verfügung stellte. Inzwischen haben sich die beiden jungen Frauen, 24 und 26 Jahre alt, gefunden, die regelmäßig Hacke, Spaten und Rechen schwingen, um Gemüse und Stauden zu setzen. „Ich komme ursprünglich vom Dorf, und in meinem Innenhof in der Stadt war einfach zu wenig Platz“, sagt Tina Rentsch. Sie studiert Umwelttechnik in Bingen; das Gärtnern ist ihre große Leidenschaft. Bautechnikerin Anne Böttcher geht es nicht anders. „Es macht Spaß, und außerdem hat man auch noch die eigenen Produkte auf dem Tisch. Das schmeckt gut und spart noch dazu Geld“, sagt sie lachend.

Einig sind sich die beiden Gärtnerinnen, dass auf dem Herrnsheimer Areal noch viel Platz ist – und dass das Werkeln in der Gemeinschaft einfach mehr Spaß macht als alleine. „Wir hätten gerne noch mehr Leute dabei“, sagen sie. „Es ist ja genug Platz, sodass sich auch jeder für sich austoben kann“, sagt Tina Rentsch. Sie würde sich freuen, wenn eine richtige Clique entstehen würde, mit der man auch mal Grillen und zusammensitzen könnte. Auf dem Gartengrundstück gibt es ein Häuschen und einen Brunnen, sodass die Wasserversorgung sichergestellt ist. Aktuell wechseln sich die Gärtnerinnen beim Gießen ab, wenn eine von ihnen mal keine Zeit hat. Denn im Sommer ist tägliches Wässern schon Pflicht, um gen Herbst ernten zu können. „Gärtnern ist eben nichts, was sofort Früchte trägt. Man braucht schon etwas Ausdauer und Geduld“, wissen die beiden jungen Frauen, wobei sie zwischendurch Unterstützung von Tina Rentschs Freund bekommen, der mit anpackt, wenn es ums Bauen eines Hochbeets oder den Kompost geht.
„Wir wollen jungen Leuten die Gelegenheit zum Gärtnern geben, auch wenn sie keinen eigenen Garten haben“, fasst BUND-Mitglied Michael Leukam und Vorsitzende Andrea Prior ergänzt: „Naturnah sollte es sein, ansonsten machen wir keine Vorgaben.“

Wer Interesse hat kann mit Tina Rentsch Kontakt aufnehmen.

5 Jahre Fukushima, 30 Jahre Tschernobyl – vor dem nächsten Super-GAU


Die BUND Kreisgruppe Worms ruft auf zur Mahnwache am Freitag, den 11. März, von 13 bis 14 Uhr, Obermarkt Worms.
Bitte kommt und unterstützt unsere Aktion.

Mit den Jahren wächst die Verdrängung. Jahrestage sind eine Gelegenheit, die Erinnerung wachzuhalten und zu erneuern.
Runde Jahrestage eignen sich dazu besonders gut.
Am 11. März jährt sich Fukushima zum fünften Mal. Am 26. April ist Tschernobyl 30 Jahre her.
Doch beide Katastrophen sind nicht Vergangenheit, sondern dauern bis heute an. Und sie können sich jederzeit wiederholen.
Umso wichtiger, dass wir nicht nur mit Nachdruck an die unsäglichen Folgen der beiden Kernschmelzunfälle erinnern, sondern auch Druck machen, die acht Atomkraftwerke, die hierzulande noch laufen, endlich abzuschalten.

Die Gefahr eines Super-GAU ist nicht gebannt!

4. Oktober 2015

TTIP & CETA stoppen! - Für einen gerechten Welthandel!



Die BUND Kreisgruppe Worms ruft zur großen Demo "TTIP & CETA stoppen! - Für einen gerechten Welthandel!" am 10.10.2015 nach Berlin ein.

Am Donnerstag, 1. Oktober, fand schon mal ein Warmlaufen für die große TTIP-Demo statt.

Vor dem  Nibelungenliedbrunnen trafen sich ca. 30 Menschen, die ihren Unmut zu den beiden Freihandelsabkommen Luft machten.

Uli Weiß, Vorstandsmitglied der BUND Kreisgruppe Worms, fasste die wesentlichen Wünsche der Kritiker zusammen:

  • Eine Handels- und Investitionspolitik, die auf hohen ökologischen und sozialen Standards beruht und nachhaltige Entwicklung in allen Ländern fördert.
  • Umweltschutz, Verbraucherschutz und Arbeitsstandards erhöhen, statt sie zu senken oder auszuhebeln.
  • Öffentliche und gemeinnützige Dienstleistungen und Daseinsvorsorge stärken, statt sie zu schwächen.
  • Die kulturelle Vielfalt und öffentliche Bildungsangebote fördern, statt sie als Handelshemmnis zu betrachten.
  • Bäuerliche und nachhaltige Landwirtschaft sowie artgerechte Tierhaltung voranbringen, satt Gentechnik und industrielle Landwirtschaft zu fördern.
  • Die Macht von Konzernen und Finanzmarkt-Akteuren begrenzen, statt sie zu vergrößern.
  • Global ausgerichtet sein, statt die Mehrheit der Menschen auszugrenzen.
  • Transparentes und offenes Verhandeln, statt geheim und in Hinterzimmern.

Danach ging es in einem bunten Spaziergang zum Obermarkt. Hier gab es weitere Redebeiträge und es fand ein lebhafter Meinungsaustausch statt.
Unterschriften wurden gesammelt und Infos über Mitfahrgelegenheiten nach Berlin ausgetauscht.

Bleibt zu hoffen, dass Berlin am nächsten Samstag eine der größten Demos der letzten Jahre erlebt.

25. September 2015

Warmlaufen in Worms für die TTIP-Großdemo in Berlin

Die BUND Kreisgruppe Worms lädt am Donnerstag, 1. Oktober schon mal zum Warmlaufen für die große TTIP-Demo, die am Samstag, 10. Oktober in Berlin stattfinden wird, ein.


Am Donnerstag, den 1. Okt, ab 18:00 Uhr

Treffpunkt ist am Nibelungenliedbrunnen, gegenüber der Kinowelt, Wilhelm-Leuschner-Straße.

Es wird ein "kleiner Lauf" durch die Innenstadt bis zum Obermarkt. Transparente, Fahnen und sonstige "Utensilien" können mitgebracht werden.

Redebeiträge zum Thema sind willkommen.

Im Herbst 2015 wird sich wohl entscheiden, ob die geplanten Freihandelsabkommen wie geplant von der Politik auf den Weg gebracht werden können. Um dies zu verhindern, wird es am Samstag, 10. Oktober 2015 in Berlin eine Großdemonstration gegen TTIP geben, veranstaltet vom BUND in einem breiten Bündnis.

TTIP und CETA bedrohen den Umwelt- und Verbraucherschutz und untergraben unsere Demokratie.

TTIP und CETA stellt eine Gefahr für die bäuerliche Landwirtschaft dar! Es erhöht den ohnehin bestehenden Druck auf Bauern, noch mehr Tiere zu halten und so zu intensivieren, um im Konkurrenzkampf mithalten zu können – auf Kosten von Mensch, Tier und Umwelt.
Möchten Sie künftig Ihre Ernährung mit Wachstumshormonen, Chlor-Hühnchen, Gen-Food oder Klon-Fleisch bereichern? Nein? Dann helfen Sie uns jetzt! Denn das Freihandelsabkommen TTIP würde zum Beispiel allen US-amerikanischen Schlachtprodukten die Tür nach Europa öffnen. Die Verlierer wären wir: So könnte Fleisch von Schweinen, die mit Wachstumsbeschleunigern behandelt wurden, auf unseren Markt kommen – obwohl gesundheitliche Schäden nach dem Verzehr bisher nicht ausgeschlossen werden können.

Weniger bekannt ist, dass die Abkommen auch unsere kulturelle Vielfalt gefährden. Wir meinen: Kultur darf nicht zur Handelsware werden!

Mach mit!

Stop TTIP und CETA - Für einen gerechten Welthandel!

Ein Warmlaufen wird es am 1.10.15 in folgenden Städten geben:

  • Mainz, Gutenbergplatz (am Staatstheater), 18:00 Uhr
  • Landau, Rathaus am Marktplatz, 18:00 Uhr
  • Worms, Nibelungenliedbrunnen in der Fußgängerzone, 18:00 Uhr
  • Speyer, Altpörtel, 18:00 Uhr


14. September 2015

Die Erde braucht Freunde


Diese 3 netten, jungen Menschen werben für den BUND

Die BUND Kreisgruppe Worms informiert und wirbt für sich und ihre Projekte vom 14. bis 19. September 2015

Ab Montag, den 14. September, bis einschließlich Samstag, den 19. September, wird ein Team des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) in der Wormser Innenstadt über den gemeinnützigen Verein und seine Projekte informieren.

Frau Andrea Prior, Vorsitzende der Kreisgruppe Worms, wünscht sich: „Es mögen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger die Arbeit des BUND kennen lernen und das Angebot nutzen, die wertvolle Arbeit zu unterstützen.

Besonders freuen wir uns über Menschen – ganz gleich ob jung oder alt – die sich ehrenamtlich engagieren wollen und natürlich über neue Mitglieder, welche unsere umweltpolitische und gemeinnützige Arbeit mit ihrer Stimme und einem frei zu wählenden finanziellen Beitrag unterstützen.

Der BUND ist ein Mitgliederverband und je stärker unsere Gemeinschaft ist, desto mehr erreichen wir natürlich für Umwelt und Natur.

Das berufliche Team ist direkt vom Verband und informiert Sie gerne über die bestehenden Möglichkeiten zur Mithilfe. Wir freuen uns auf Sie!"

3. Juli 2015

25 Jahre BUND Worms


Unsere BUND-Gruppe gibt es seit einem Viertel Jahrhundert!

Und das wollen wir mit allen Mitgliedern und Freundinnen / Freunde feiern:

Am Freitag, den 3. Juli ab 16:00 Uhr im Umwelthaus im Erlebnisgarten Worms.

Nach einem kurzen Rückblick, Grußworten und einem Überraschungsgast zeigt das Puppentheater "Schraubzwinge" "Schneewutzchen und die sieben Zwergen". Ein "Ökokrimi" für Jung und Alt.

Danach, ab ca. 17:30 Uhr, werden wir im Umweltgarten bei selbst gebackener Pizza, leckeren Sachen vom Grill und einem schönen Getränk die vergangenen 25 Jahre Revue passieren lassen und die zukünftigen 25 Jahre schon mal perspektivisch planen ;-)

Später kann dann am Lagerfeuer bei Gitarrenmusik noch ein Stockbrot gebacken werden.

Also besucht uns und feiert mit uns 25 Jahre BUND Worms!

22. Februar 2015

BUND startet Urban Gardening Projekt


Urban Gardening nennt sich ein aktueller Trend bei dem vor allem junge Menschen stadtnahe Flächen nutzen, um nachhaltig Obst und Gemüse anzubauen. Dahinter steckt der Wunsch nach Selbstversorgung und gesunder Ernährung.

Die Kreisgruppe Worms des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) will diesen Trend unterstützen und stellt interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Gartengrundstück in Worms-Herrnsheim unentgeltlich zur Verfügung. Der Garten ist rund 1.000 Quadratmeter groß, verfügt über mehrere Obstbäume, hat einen Brunnen zur Wasserversorgung und eine kleines Gartenhäuschen.

„Der Garten hat sehr fruchtbaren Boden und ist hervorragend geeignet, den Wunsch nach Selbstversorgung zu erfüllen. Jetzt müssen sich nur noch interessierte Jugendliche und junge Erwachsene zusammenfinden, dann steht dem Start in ein erfolgreiches Gartenjahr nichts mehr im Wege“, erläutert Michael Leukam, Vorstandsmitglied er Kreisgruppe.

Die Kreisgruppe unterstützt den Start nicht nur mit Rat und Tat, sondern hilft auch bei der Erstausstattung mit Werkzeugen und Pflanzmaterial. Wer Interesse hat kann sich unter michael.leukam@web.de melden.




24. Januar 2015

BUND Kindergruppe startet am 10. Februar 2015

Am Di., den 10 Februar startet die BUND Kindergruppe ins Jahr 2015.

Wir werden uns im BUND Gärtchen Gedanken machen was wir dieses Jahr so anpflanzen werden und nachschauen was sonst so an Arbeiten ansteht (Insektenhotel, Brunnen - Auffangbehälter, ...).

Bis dann!

21. August 2014

PLASTIK im Rhein? Hagen sagt: NEIN!


Stoppt den Plastikwahn!

Projekt der BUND Kreisgruppe Worms

  • Information der Bevölkerung - Problematik Plastikmüll - überall!
    In den Weltmeeren => in den Fischen => in der Nahrungskette
  • Plastik-Fasten! Weniger Plastiktüten in Worms! Bewusster Umgang mit Plastik.
  • Plastiktüten - Die Lösung: Mehrfachnutzung der eigenen Taschen!
    Dann ist Material fast egal.
  • Und wenn Plastiktüten, dann bitte wiederverwenden!
    So oft es geht und danach in den gelben Sack.

Termine

  • Sa., den 20.09.2014, 10:00 bis 14:00 Uhr große Sammelaktion an der Pfrimm.
    Treffpunkt an der Diesterwegschule, Nievergoltstr. 63
    Bitte anmelden bei www.wir-schaffen-was.de (aber nicht zwingend notwendig)
  • Sa., den 27.09.2014, ab 10:00 Uhr, große Abschlussaktion auf dem Obermarkt. Mit Infos, Basteln, Unterhaltung, ...

und das sind die Probleme










Weitere Infos im Netz


9. Februar 2014

Bäume und Sträucher entlang der Bahnlinie vorerst gerettet!


Die Baumfällarbeiten entlang der Bahngleise in Pfiffligheim sind vorerst gestoppt. Am Samstag, 25. Januar, waren die Anlieger überrascht worden von einem regelrechten Kahlschlag: Alle Bäume, alle Sträucher wurden radikal gefällt und entfernt und das ohne Ankündigung. Nachdem sich die Anwohner am Samstag an Iris Weiß vom BUND und Ortsvorsteher Theodor Cronewitz gewandt hatten, war die Stadtverwaltung am Montagmorgen mit Bereichsleiterin Angelika Zezyk und Wolfgang Reich von der Abteilung Umweltschutz und Landwirtschaft direkt vor Ort, ebenso wie Cronewitz, der Grüne Horst Niederhöfer sowie Umweltschützer von Nabu und BUND.

Mutter Erde - ein vergessenes Geschenk der Natur


Bei der aktuellen Diskussion zum Gewerbe- und Industriepark am Hohen Stein wird seitens der Gegner immer wieder auf den Verlust des sehr guten Ackerbodens hingewiesen. "Ein lapidarer Hinweis dessen Bedeutung man doch mal etwas näher betrachten sollte. Erst dann wird am die Tragweite des geplanten Vorgehens bewusst!" so Uli Weiß von der BUND Kreisgruppe Worms.

"Rettet die Böden!" haben 400 Regierungsvertreter, Wissenschaftler und NGOs aus 60 Ländern auf Einladung von Klaus Töpfer vom Potsdamer Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) im November 2012 in Berlin gefordert. Als Folge der weltweiten Verstädterung werden Agrarflächen bebaut, versiegelt, vergiftet. Entwaldung, Monokulturen und der Missbrauch von Agrarchemikalien lassen laut der Welternährungsorganisation FAO jedes Jahr 24 Milliarden Tonnen Erde verwehen. Allein in den letzten 50 Jahren hat sich die nutzbare Landfläche pro Kopf der Weltbevölkerung um die Hälfte verringert.

"Dabei erfordert es fünf Jahrhunderte – 500 Jahre! –, bis sich zwei, drei Zentimeter fruchtbarer Humus neu bilden können." so Dieter Arnold, Mitglied im BUND. Gerade der Boden müsste Politiker und Bürger also lehren, langfristig zu denken. "Der braune bis dunkelbraune nährstoffreiche Ackerboden resultiert ursprünglich aus Gesteinen, die in verschiedenen erdgeschichtlichen Epochen gebildet wurden. In Mitteleuropa gelangte vor ca. 20 000 Jahren die Vergletscherung von Norden her bis in den Frankfurter Raum und von Süden bis in den heutigen Münchener Raum. Die letzte Bodenbildungsphase verlief im Verlauf der letzten 10.000 Jahre, also nach der letzten Eiszeit. Durch den mehrere tausend Meter hohen Eispanzer und die ständige Gletscherbewegung wurde das untenliegende Lockergestein zu einem feinkörnigen Substrat zermahlen. Dieses wurde im Verlauf der nacheiszeitlichen Klimaerwärmung durch Wasser (Abschwemmmassen in Form von Ton und Lehm) und Wind (in Form von Löß) in unserem Raum verfrachtet.

Durch die nacheiszeitliche relativ hohe Temperaturentwicklung und durch den Einfluss von Stau- und Grundwasser entstanden chemische Prozesse, die letztlich in schon entwickelten Waldregionen die Bodenentwicklung leisteten. Der Höhepunkt der mitteleuropäischen Klimaerwärmung war im frühen Atlantikum vor ca. 7.000 Jahren, einer Epoche, in der die Bodenbildungsprozesse schon weitestgehend abgeschlossen waren. Zeitgleich lassen sich auch die Ansiedlungen der so genannten Bandkeramikerkultur und deren Ausbreitung von Ackerland im Oberrheingraben nachvollziehen.

Man kann sagen, dass ohne die Bodenbildung keine Ackerbodenentwicklung und folglich die menschliche Entwicklung in unserem Raum nicht möglich gewesen wäre. Ackerboden war wie Trinkwasser ein Geschenk der Natur und ein Segen für die damaligen Menschen. Unter den ökonomischen Zwängen unseres heutigen ständigen Wachstums werden dagegen auch wertvollste Ackerflächen kurzsichtig immer weiter dezimiert und stehen so der Landwirtschaft nicht mehr zur Verfügung. Bodenmasse wird durch Abtragung und Entsorgung bei Bauvorhaben zu Abfall, der wertvolle Boden ist für immer verloren. Verschwundene Ackerböden können nicht ausgeglichen werden." so Arnold weiter.

Weitere Infos zum Thema http://www.globalsoilweek.org/



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