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15. Januar 2012

Kinder sollen Natur erfahren

Hinweis: Der nachfolgende Text ist ein Auszug aus der Berichterstattung der WZ.

Umwelt und Naturschutz - seit 1992 stehen sie bei der BUND-Kreisgruppe Worms im Mittelpunkt. Zunächst als Ortsgruppe im Kreis Alzey-Worms, dann eigenständig, zählt der Verein heute rund 180 Mitglieder. 15 bis 20 Umweltfreunde sind bei den Veranstaltungen und Aktionstagen aktiv dabei, kümmern sich seit 1992 um die Bachpatenschaft am Eisbach, mähen den Abenheimer Hang und pflegen die Streuobstwiese in Pfiffligheim.

Für 2012 steht ein weiterer Schwerpunkt bereits fest: Wir wollen eine Kindergruppe gründen“, sagt Andrea Prior, seit 2008 Vorsitzende der BUND-Kreisgruppe. Denn: „Naturerleben ist Voraussetzung für eine Wertschätzung der biologischen Vielfalt und das spätere Engagement für Natur und Umwelt.“ Für die neue Kindergruppe ist ein Programm geplant, das Teilnehmern von sechs bis zehn Jahren eine „unmittelbare und spielerische Naturerfahrung“ ermöglicht. So lädt der BUND beispielsweise jetzt schon regelmäßig Kinder zum „Abenteuer Pfrimm“ ein, in dem sie den Lebensraum Fließgewässer erkunden können. Zudem baut sie mit ihnen im Handwerkerdorf der Magnusgemeinde im Erlebnisgarten Insektenhotels und lädt zum Apfelfest ein.

Jüngstes Projekt ist eine Kooperation mit der Diesterweg-Paternus-Realschule Plus: Ende November pflanzte der BUND zusammen mit der Umwelt-AG der Schule fünf Hochstamm- Obstbäume - angeregt vom Ortsvorsteher Theodor Cronewitz und finanziert von der Stadt - auf einem Grundstück in Pfiffligheim. „Ziel sind der Erhalt der historischen Obstwiesen entlang der Pfrimm und die Sensibilisierung der Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt“, so Prior.

Neben seiner Aufklärungsarbeit in Sachen Naturschutz arbeitet der BUND auch im städtischen Fachbeirat für Landschaftspflege mit, setzt sich für Müllvermeidung, ordnungsgemäßen Holzschnitt und umweltpolitische Themen wie Energie, Landwirtschaft und Gentechnik ein. Dazu organisiert die Kreisgruppe beispielsweise Firmenbesichtigungen - etwa bei Juwi in Wörrstadt - und gestaltet Ausstellungen wie jüngst unter dem Titel „Biologische Vielfalt - Vielfalt des Lebens“ im Ämterhaus.

2008 erwarb die BUND-Kreisgruppe mit Unterstützung der Stiftung Natur und Umwelt ein als Freizeitgarten genutztes Grundstück in Abenheim, wo sie mehrere kleine Tümpel angelegt sowie einen bestehenden Teich naturnah umgestaltet hat. Der Gehölzbestand entwickelt sich seitdem als Sumpfwald. „Gerne laden interessierte Schulklassen zu uns ein, um in Abstimmung den Kindern die Bedeutung und Schutzwürdigkeit von Amphibien näher zu bringen“, erklärt Vorsitzende Prior. Vielleicht kommt ja der ein oder andere Besuch dann auch in die geplante Kindergruppe.

24. Juli 2011

Atomausstieg!?

Sekt und Selters: Wir sind noch nicht am Ziel!

Bundestag und Bundesrat haben einen Atomausstieg beschlossen, der nur ein halber Ausstieg ist. Passend zum Ergebnis stoßen wir mit Sekt und Selters an: Sekt für die bisher abgeschalteten AKW und Selters für die noch verbliebenen AKW und die Schwachstellen des Gesetzes.

Wir stoßen an mit Sekt, weil:

  • ... sieben bis acht Atomkraftwerke vom Netz gehen. Das ist ein großer Erfolg von allen Menschen, die in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren gegen Atomenergie demonstriert haben. Darauf stoßen wir an.

Wir stoßen an mit Selters, weil:

  • ...unsichere Atomkraftwerke ungesto¨rt weiterlaufen du¨rfen und zwar noch mindestens elfeinhalb Jahre. Der 31. Dezember 2022 sei der „fru¨hestmo¨gliche Zeitpunkt“ fu¨r einen Atomausstieg, heißt es im Vorwort des schwarz-gelben Atomgesetzentwurfs.
  • ...erst in viereinhalb Jahren nach Merkels Plan ein einziger weiterer Reaktor vom Netz geht. Bis Ende 2019, also in achteinhalb Jahren, fallen nur drei AKW bzw. 4.000 Megawatt Atomstrom weg: Schwa¨cher kann der Anreiz kaum sein, erneuerbare Energien auszu- bauen und Strom einzusparen. Erst 2022 sollen dann – sofern bis dahin niemand das Atomgesetz gea¨ndert hat – binnen zwölf  Monaten die sechs leistungssta¨rksten AKW mit einer Gesamtleistung von 8.600 Megawatt vom Netz.
  • ...die Reaktorsicherheitskommission ju¨ngst allen AKW in Deutschland Sicherheitsma¨ngel attestiert hat, Schwarz-Gelb aber neun Reaktoren ohne Sicherheitsnachru¨stungen jahrelang weiterlaufen lassen will und dies als „absoluten Vorrang der nuklearen Sicherheit“ definiert.
  • ...die Bundesregierung am Weiterbau eines Endlagers in Gorleben festhält – und an den entsprechenden Enteignungsparagrafen im Atomgesetz (§§ 9d-f).
  • ...Schwarz-Gelb einen der bereits abgeschalteten, maroden Hochrisiko- Meiler als „Kaltreserve“ wieder in Betrieb nehmen will. Dieser soll sogar u¨ber die einst von Rot-Gru¨n zugestandenen Reststrommengen hinaus unbegrenzt Atomstrom produzieren du¨rfen – eine kleine Laufzeitverla¨ngerung, bei der alle Sicherheitsbelange hintenanstehen mu¨ssen.
  • ...erst vor wenigen Monaten CDU, CSU und FDP den Paragrafen 7d ins Atomgesetz eingefu¨gt haben. Seither haben Anwohner kein Recht mehr, einen Schutz der AKW gegen Terrorgefahren einzuklagen. Daran ändert sich durch den aktuellen Beschluss nichts.
  • ...Schon einmal, im Jahr 2001, viele glaubten, dass ein „Atom-Konsens“ das stufenweise Ende der Atomkraft besiegele. Dem war leider nicht so. Auch der aktuelle Konsens kann jederzeit wieder rückgängig gemacht werden.

 

Weitere Infos vom BUND

Vom Atomausstieg über den Ausbau erneuerbarer Energie und den beschleunigten Netzausbau bis zur energetischen Gebäudesanierung – die Bundesregierung hat ein riesiges Gesetzespaket verabschiedet, das viele Fragen zum Klimaschutz offen lässt oder diesem sogar entgegensteht.

Der Bundesverband hat die wichtigsten Inhalte des Pakets dokumentiert und kritisch beleuchtet sowie BUND-Forderungen abgeleitet. Hier die Zusammenfassung und Einschätzung der schwarz-gelben Energiepolitik.


Ein paar interessant Links

Eine sehr guter Beitrag zum Thema Laufzeitverlängerung und Atompolitik der schwarz-gelben Regierung.
ZDF-Frontal21-Dokumentation: "Der große Bluff - Die falschen Versprechen der Atompolitik" (Sendung vom 13.07.2010).

Hier der Link zum Sondergutachten 2011 des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU) -  "Wege zur 100 % erneuerbaren Stromerzeugung".

BUND Wanderausstellung "Biologische Vielfalt - Vielfalt des Lebens"

Vom Schmetterlingsschutz in Bingen am Rhein über das Naturschutzgebiet "Rosengarten" bei Gundersheim bis zum Grünen Klassenzimmer in Wörrstadt: Die biologische Vielfalt zu schützen und zu erhalten, ist ein Schwerpunkt des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Auf vielfältige Weise engagieren sich BUND-Gruppen, wenn es gilt, Nistplätze seltener Vögel zu schützen oder Lebensräume zu vernetzen, Streuobstwiesen zu pflegen oder Moore zu renaturieren.

Die Wanderausstellung greift die Arbeit der BUND Gruppen auf und stellt sie mit großen, schönen Bildern und leicht zugänglichen Texten vor. Exemplarisch zeigt die Ausstellung, dass der BUND vor Ort nicht nur redet, sondern anpackt.

Die Ausstellung tourt von Mai bis August 2011 durch Rheinhessen und kann an folgenden Terminen besucht werden:

07. bis 19. Juni 2011 Naturhistorisches Museum in Mainz

21. bis 28. Juni 2011 Kreisverwaltung Alzey-Worms

29. Juni bis 20. Juli 2011 Stadtverwaltung Worms-Ämterhaus

26. Juli bis 10. August 2011 Sparkasse Osthofen

13. bis 20. August 2011 Naturstation Bad Münster am Stein-Ebernburg

23. November 2010

Naturerfahrungsräume - ein natürlicher Spielort für Kinder

 Kinder und Natur in Worms

Brauchen Kinder den Kontakt mit der Natur, um sich seelisch und körperlich gesund zu entwickeln?
Wie wichtig ist dabei eine umweltpädagogische Anleitung durch Erwachsene oder sollte eher der eigenständige Entdeckerdrang der Kinder gefördert werden?
Welche Rolle spielen dabei naturbelassene Räume in der Stadt?

Dies sind nur einige der Fragen, die im Rahmen eines Vortrags zum Thema „Naturerfahrungsräume – ein natürlicher Spielort für Kinder“ diskutiert werden sollen. Dazu wird Dr. Hans-Joachim Schemel, der Sprecher des bundesweiten Arbeitskreises „Städtische Naturerfahrungsräume“ (www.naturerfahrungsraum.de) am 23.11.2010 im Dreifaltigkeitshaus referieren. Die gemeinsame Veranstaltung der Stadtverwaltung Worms und des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) entstand in der Folge des Projekttages zum Internationalen Jahr der Artenvielfalt im Mai dieses Jahres.

Oberbürgermeister Michael Kissel richtet um 14.00 Uhr Grußworte an die Zuhörer. Anschließend wird Andrea Prior von der Wormser Kreisgruppe des BUND kurz auf die Sichtweise eines Naturschutzverbandes eingehen. Ab 14.30 Uhr erklärt dann Dr. Schemel warum und wie Kindern und Jugendlichen in ihrem unmittelbaren Umfeld Möglichkeiten der spielerischen Naturerfahrung eröffnet werden sollten. Nach dem Vortrag steht ausreichend Zeit für Fragen an den Referenten zur Verfügung.

Das Thema ist aktueller denn je, denn einerseits haben Kinder heute ein sehr großes Freizeitangebot, andererseits schwinden doch mehr und mehr veränderbare Aktions- und Erlebnisräume in der Natur.

Dabei haben Untersuchungen gezeigt, dass sich die Qualität des Wohnumfeldes hinsichtlich eines freien, spontanen und unkontrollierten Spiels direkt auf den Medienkonsum, den Betreuungsaufwand sowie die körperliche und seelische Entwicklung der Kinder auswirkt. So nehmen beispielsweise die motorischen Defizite zu und elementare kindliche Bewegungsabläufe müssen in Kindergärten und Schulen angelernt werden.

Es ist wichtig, dass Kinder sich spielerisch mit der Natur, den Tieren und Pflanzen und den natürlichen Kreisläufen befassen. Hierzu dienen neu entwickelte und/oder gesicherte Naturerfahrungsräume. Dies sind wohnortnahe Erholungsflächen, in denen sich Naturprozesse entfalten und Kinder sich frei und unreglementiert bewegen können, ohne gartenarchitektonische Gestaltung, künstliche Infrastruktur und Geräte.

Ziel sollte sein, pädagogische, soziale und ökologische Ziele mit den Bedürfnissen der Kinder zu verbinden, wie es die Mainzer Thesen für eine kindgerechte Umwelt bereits 1997 gefordert haben. Nicht zuletzt ist das Naturerleben in der frühen Kindheit Voraussetzung für eine emotionale Bindung an die natürliche Umwelt.

In einer Studie, an der auch der Referent beteiligt war, wurde das Spielverhalten von Kindern in Naturerfahrungsräumen im Vergleich zu herkömmlichen Spielplätzen untersucht. Es konnte festgestellt werden, dass die Heranwachsenden auf Naturerfahrungsräumen erheblich häufiger mit anderen Kindern spielen als alleine und dass sie in ihren Spielabläufen eine höhere Komplexität zeigten. Sie handelten planvoll, gezielt und kreativ. Zudem waren die Kinder auf Naturerfahrungsräumen interessierter an ihrer Umgebung und  hatten Grundkenntnisse und Interesse an Tieren und Pflanzen. Auch berichten die Kinder ausführlicher und begeisterter von ihren Spielen als die Vergleichsgruppe.

Der Vortrag richtet sich alle, denen die Entwicklung unserer Kinder am Herzen liegt:

  • Kindergärten, Kindertagesstätten, Grundschulen
  • Kinder- und Jugendeinrichtungen
  • Stadtverwaltung
  • Naturschutzverbände
  • und natürlich alle Eltern und Interessierte

Informationen zum Referenten:
Dr. Hans-Joachim Schemel, Landschaftsarchitekt und Stadtplaner, ist seit mehr als zwanzig Jahren Inhaber des Büros für Umweltforschung und Stadtentwicklung in München (www.umweltbuero-schemel.de). Zu verschiedenen Themen hat er Forschungen und Gutachten für Ministerien auf Bundes- und Länderebene sowie für Kommunen und Stiftungen durchgeführt. Für das Bundesamt für Naturschutz und Landschaftsökologie hat er im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens die Flächenkategorie „Naturerfahrungsraum“ entwickelt (veröffentlicht 1998) und später zusammen mit Konrad Reidl und Baldo Blinkert eine zweijährige Studie zur Erprobung von Naturerlebnisräumen  in vier Städten Baden-Württembergs durchgeführt (veröffentlicht 2005).

11. November 2010

Auf den Spuren der Wildkatze

Echte Wilde - Wildkatzen - heimliche Jäger in unseren Wäldern

Im Rahmen der Aktion "Auf den Spuren der Wildkatze" lädt die BUND Kreisgruppe Worms herzlich zu einem Informationsabend ein. Am Donnerstag, den 11. November, um 18 Uhr, im Gemeindehaus der Evangelischen Magnusgemeinde in der Hochstraße. Der Eintritt ist frei. Unter dem Titel "Echte Wilde - Wildkatzen - heimliche Jäger in unseren Wäldern" präsentiert der Waldbiologe und Filmemacher Manfred Trinzen zwei Kurzfilme und einen mit viel Bildmaterial angereicherten Vortrag. Die Veranstaltung findet mit Unterstützung des BUND Landesverbandes Rheinland-Pfalz und der Sparda-Bank Südwest statt.

Manfred Trinzen stellt uns diesen "stillen Jäger" vor und sensibilisiert für die Gefährdung dieser Tierart. Er wird uns faszinierende Bilder zeigen und sicher auch verraten, wie er sie geschossen hat: u.a. mit Fotofallen und Baldrian. Lassen Sie sich überraschen!

Wildkatzen sind faszinierend, für viele Menschen Inbegriff von intakter Natur. Früher wurden die wilden Samtpfoten als Raubtiere verfolgt. Heute sind sie durch Straßenverkehr und die Zerschneidung ihrer Lebensräume bedroht. In ganz Europa ist die Wildkatze gefährdet, in Deutschland steht sie auf der roten Liste.

Bei uns in Rheinland-Pfalz ist ihr Hauptverbreitungsgebiet, vor allem im Hunsrück und in der Eifel. Hier finden die stillen Jäger mit ihrem langhaarigen, dichten Fell und einer kaum sichtbaren Tigerzeichnung sowie ihrem auffallend buschigen Schwanz noch Lebensräume, die sie brauchen: große, unzerschnittene Waldlandschaften. Hier finden sie ihre Nahrung (vor allem Mäuse, seltener auch Junghasen, Insekten oder Eidechsen) und hier sind auch die trocken, warmen Plätze, die Höhlen und die Wurzelteller, wo sie ihre Jungen aufziehen können.

Die Europäische Wildkatze ist etwas größer als die Hauskatze: bis zu 80 cm lang, die Schulterhöhe liegt bei 40 cm. Die Männchen wiegen zwischen 3 und 8 kg, während das Weibchen nur zwischen 2,5 und 5 kg auf die Waage bringt. Im Freiland erreicht die Wildkatze ein Alter von 7-10 Jahre, in Gefangenschaft kann sie über 15 Jahre alt werden.

Ein paar Bilder vom Vortrag Wildkatze

6. November 2010

Infostand auf dem Obermarkt - Atomkraft? Nein Danke!

Wenn Träume platzen

Was halten Sie von Atomenergie? Am Samstag, den 6. November, können Sie Ihre Meinung kundtun und sich über den Irrsinn der Laufzeitverlängerung und entsprechende Alternativen informieren.

Die BUND Kreisgruppe Worms präsentiert auf dem Obermarkt, neben dem Schicksalsrad, eine Deutschlandkarte mit allen aktiven AKWs. Diese sind durch Luftballons gut kenntlich gemacht. Auf diese Luftballons darf mit Pfeilen geworfen werden. Als Preis gibt es für Kinder eine kleine Überraschung und für Alle Informationen zu alternativen Energien und Tipps wie jeder seinen privaten Atomausstieg selbst machen kann. Es gibt aber auch Informationen was passieren würde, wenn das AKW Biblis "platzt" - an Hand von Informationen zu dem GAU in Tschernobyl 1986.

Parallel zu dieser Aktion finden an diesem Wochenende in ganz Deutschland Proteste gegen den Castor-Transport vom französischen La Hague in das umstrittene Endlager nach Gorleben statt. Zu der bis heute ungelösten Problematik der Endlagerung gibt es ebenfalls Informationen am Stand.

10. September 2010

BUND und EWR helfen Turmfalken

Die BUND-Kreisgrupe Worms hatte nun die Idee, einen Falkennistkasten an einer EWR -Turmstation in Worms-Herrnsheim anzubringen.
Die Höhe und Ortsrandlage des Gebäudes wären als Brutplatz ideal und Unfälle durch Freileitungen auch nicht zu erwarten,  da diese schon vor Jahren ins Erdreich verlegt wurden.
EWR stimmte dem Vorhaben des BUND sofort zu und erklärte sich sogar bereit, die Montagearbeiten mit Hilfe eines Steigerfahrzeuges zu unterstützen.

Ob die Bemühungen des Umweltverbandes und des Energieversorgers eine erfolgreiche Turmfalkenbrut krönt, wird die Zukunft zeigen.

Jedenfalls wird wieder deutlich, dass sich durch Ideen auf der einen - und die Akzeptanz auf der anderen Seite - die Grundlagen für viele positive Aktionen schaffen lassen.

Mehr Infos und Bilder ...



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